Wie bereits in der ersten Begegnung der Serie, entwickelte sich über die gesamte Spielzeit ein offener Schlagabtausch, wobei die Transistoren die zwingenderen Chancen generierten. Mit einer dieser Möglichkeiten konnten sie wenige Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels das 0:1 erzielen. Auf der Gegenseite scheiterten die Gastgeber immer wieder am sehr sicher agierenden Tormann. In der 30.Minute schwächten sich die Bärenbrüder empfindlich, als ihr Kapitän und Spielmacher nach einer sehr emotional geführten Debatte mit dem Schiedsrichter, vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde. Man spürte in Folge die Spannung bei beiden Teams, die Nerven lagen teilweise blank und einige Spieler "durften" sich auf der Strafbank abkühlen. In der 32.Minute erhöhten die Gäste auf 0:2 und brachten sich damit in eine gute Ausgangsposition. Die Bären schienen allerdings unbeeindruckt, erkämpften sich mehr Spielanteile und durften in der 39.Minute über den verdienten Anschlusstreffer zum 1:2 jubeln. Mehr sollte an diesem Abend für die Bären nicht mehr drin sein, Transistor Josifgrad spielte den knappen Vorsprung abgezockt nach "Hause" und konnte am Ende den Einzug ins NNHL-Finale feiern. Für den EHV-Bärenbrüder endete damit die Saison 2016/17 mit dem 4.Platz, was sicher als schöner Erfolg zu werten ist!

 

Showdown in der Albert Schultz Eishalle, im dritten Spiel musste an diesem Abend eine Entscheidung in der Serie fallen. Beide Team hatten jeweils in ihren Heimspielen Probleme, deshalb konnte man heute keinen wirklichen Favoriten am Zettel haben, die Fans durften sich ein spannendes, enges Spiel erwarten. Und beide Teams enttäuschten die Zuschaue nicht, es entwickelte sich ein Krimi, der mehr von Strafen als Torchancen geprägt wurde. Dei Torhüter standen im Mittelpunkt, hielten ihre Kästen aber souverän über die beinahe gesamte Spielzeit sauber. Als alle, kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit beim Stand von 0:0, bereits mit einem Remis und anschliessendem Penalty-Shootout rechneten, schwächten sich die Marshals mit 2 Stafen empfindlich. Die ohnehin nur mit 9 Feldspielern agierenden Gäste, konnten zwar die kurze 3:5 Unterlegenheit noch dagegenhalten, aber in weiterer Folge setzte LKW-Walter mit einem Doppelschlag in der letzten Spielminute, die entscheidenden Aktionen, gewann das Spiel mit 2:0, die Serie mit 2:1, durfte über das Erreichen des Halbfinales und mindestens zwei zusätzlichen Spielen jubeln. Für den EC-TÜV-Marshal eine bittere Niederlage in den letzten 50 Sekunden, gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Saisonende!

 

Mit einem überraschend deutlichen Ergebnis im ersten Spiel der Serie, brachten sich die heutigen Gastgeber, in eine hervorragende Ausgangsposition, um den Aufstieg ins Finale zu fixieren. Allerdings hatte das Team von LKW-Walter nicht vor, an diesem Abend, die Saison 2016/17 zu beenden. Von Start weg spielten die Gäste konzentriert und zielorientiert, kontrollierten Spiel und Gegner und belohnte sich mit einer 0:3 Führung nach 20 Minuten. Im 2.Abschnitt konnten die Marshals die Partie offener gestalten, zu einer entscheidenden Aufholjagd reichte es aber nicht mehr. Mit dem Zwischenstand von 1:4 ging es in die zweite Pause. im den letzten 10 Minuten konnten die Walterianer noch 2 weitere Treffer zum verdienten 1:6 Endstand erzielen und mit diesem Sieg die Entscheidung der Serie, in einem drittes Spiel erzwingen.

 

Im ersten Halbfinale des unteren PlayOff waren die Gummi Eisbären klar zu favorisieren. Nur knapp ist man an einem Platz in den Top4 vorbeigeschrammt und damit die Teilnahme an der Titelentscheidung verpasst. Die Beisl Bastards, denen in ihrem letzten Spiel gegen dem direkten Konkurrenten Vienna Guards, bereits ein Remis reichte um in dieses Halbfinale vorzustoßen, waren aufgrund der Leistungen im Grunddurchgang jedenfalls der Underdog in diesem Duell. Und als die Eisbären nach nur 28 Sekunden mit einem der schnellsten Tore der Liga-Geschichte blitzartig auf 1:0 stellten, durfte man mit einem torreichen Spiel spekulieren. Es fielen insgesamt auch 8 Volltreffer, allerdings schafften es die Gäste mit einer tollen kämpferischen und taktischen Leistung, das Spiel über weite Strecken offen zu gestalten. Letztendlich durften die Gastgeber aber über einen verdienten 5:3 Sieg jubeln, und könnten im zweiten Spiel der Serie, am 16.02.2017 bereits den Aufstieg ins Finale fixieren. Oder können die Beisl Bastards an der heutigen Leistung anknüpfen und mit einer kleinen Sensation, ein drittes Spiel erzwingen?

 

Auf dem Papier sollten die Transistoren diese Serie für sich entscheiden können. Die Begegnung der beiden Teams im Grunddurchgang endete mit einem deutlichen Sieg der Hausherren. Es schien sich auch zu bestätigen, denn es waren keine 50 Sekunden nach dem Anpfiff vergangen, und schon zappelte der Puck zum 1:0 im Tor der Bärenbrüder. Dieser denkbar schlechte Start schien allerdings keine Auswirkungen auf die Moral der Gäste zu zeigen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beide Kontrahenten verschenkten keinen Zentimeter am Eis, die Schlussmänner verhinderten vorerst weitere Treffer. Kurz vor dem Ende des 1 Drittels wurde ein sehr guter Angriff der Bärenbrüder über 3 Stationen erfolgreiche zum nicht unverdienten 1:1 Ausgleich genutzt. In den verbleibenden 30 Minuten der restlichen Spielzeit konnte keine Mannschaft, trotz etlicher Chancen, einen weiteren Treffer landen und so musste das Spiel in einem Penalty-Shootout entschieden werden. Hier hatten die Gastgeber das glücklichere Ende für sich und durften sich den ersten Sieg in der Serie eintragen. Am 13.02.2017 wird in der Albert-Schultz Halle das zweite Spiel ausgetragen.........