Alle 4,13 Minuten ein Gegentor - das bedeutet eine negative Tordifferenz von 2 zu 29 in 2 Begegnungen.

Das hatten sich die Vienna-Guards für ihre Ligapremiere wohl anders vorgestellt. Trotzdem verschwor sich das Team zu einer Einheit und nahm sich fest vor, gerade die Defensivleistung zu forcieren. Der Vorsatz hielt gerade 33 Sekunden, denn zu diesem Zeitpunkt musste der Tormann der Gastgeber zum ersten mal hinter sich greifen um den Puck aus dem Tor zu holen. An der Moral schien es den Guards nicht zu fehlen, spielten unbeeindruckt weiter, konnten Druck aufbauen, Chancen generieren, die aber brotlos blieben. Effizienter zeigten sich die Marshals, die ihre zweite größerer Gelegenheit, eiskalt zur 0:2 Führung nutzen konnten. Trotz des Rückstandes, zeigten sich die Vienna Guards im Vergleich zu den letzten Spielen deutlich verbessert, auch der Tormann zeigte eine ordentliche Leistung und konnte sein Team vorerst zumindest im Spiel halten. Mit dem 0:3 in der 28.Minute war dann aber endgültig die Entscheidung gefallen. Weitere 4 Treffer in der verbleibenden Spielzeit führten letztendlich zu einem ungefährdeten 0:7 Away-Sieg der TÜV-Marshals, die damit wichtige 2 Punkte für die Tabelle mit nach Hause nehmen durften.

Die Stock City Oilers auf Punktejagd beim heimstarken Tabellenführer in der Wiener Stadthalle!

Eine Begegnung auf Augenhöhe, das durften sich die Fans von diesen Teams erwarten und wurden auch nicht enttäuscht. Beide Mannschaften legten sehr viel Wert auf organisierte Offensive, getragen von einer soliden, gut stehenden Defensive. Das zunächst Auffälligste in den ersten 19 Spielminuten, war die mangelhafte Disziplin der Gastgeber, die nicht weniger als 9 Minuten in Unterzahl agieren mussten. Die Oilers konnten diese Chancen allerdings nicht zu ihren Gunsten nutzen, im Gegenteil, kaum war die letzte Strafe abgelaufen, versenkte Messner Roman das Spielgerät, nach einer sehenswerten Einzelleistung, gekonnt zum 1:0 im Tor der Gäste. Keine 90 Sekunden später zappelte der Puck zum zweiten mal im Netz der Oilers. Diesesmal war es die Nummer 2 der Transistoren, der den Doppelschlag zum 2:0 fixierte und für den Schlusspunkt im 1.Drittel sorgte. Eigentlich hätte man diese Partie schon nach diesen 20 Minuten beenden können, denn es sollten keine weiteren Tore mehr fallen. Alle Bemühungen der Stockerauer, nochmals heranzukommen, bleiben erfolglos. Mit diesem souveränen 2:0 Sieg, festigte Transistor Josifgrad die Tabellenführung. Die Stock City Oilers mussten die 2.Niederlage im 4.Spiel einstecken und verlieren damit ein wenig den Anschluss an die Spitze.

Nach der heftigen 1:16 Hinrichtung in ihrem 1.Ligaspiel, wollten die Vienna Guards bei ihrem zweiten Antreten, ein anderes Gesicht zeigen. Sicher keine leichte Aufgabe, stand mit LKW-Walter, ein weiterer PO-Kanditat auf der anderen Seite, der nach ebenfalls holprigen Start, bereits ein wenig unter Zugzwang standen. Der Start der Guards war jedenfalls beherzt und motiviert. Die Walterianer zeigten sich in den ersten Minuten ob der offensiven Ausrichtung des Gegners etwas überrascht und ihr Goalie musste mit ordentlichen Paraden, einige male einen raschen Rückstand verhindern. Aber anstatt selbst zu jubeln, waren es die Gastgeber, die innerhalb von nur 3 Minuten die passende Antwort fanden und eiskalt gleich 3 Volltreffer zum 3:0 landen konnten. Trotz der kalten Dusche, bleiben die Guards ihrer Taktik treu, hielten dagegen und wurden 2 Minuten später mit dem viel umjubelten Anschlusstor zum 1:3, dafür belohnt. Mehr als dieser Teilerfolg sollte den Guards auch an diesem Abend nicht vergönnt sein. LKW-Walter agierte souverän, erspielte sich Chance um Chance, die in der verbleibenden Spielzeit auch sehr effizient genutzt werden konnten. Vier Treffer im 2.Drittel und weitere 6 Tore im letzten Abschnitt, besiegelte den verdienten, deutlichen Sieg nach 60 Minuten.

Im ersten Spiel innerhalb von 3 Tagen, bekamen es die Transistoren mit dem EHC Beisl Bastards zu tun, und das auf der traditionsreichen Eisfläche des Wiener Heumarktes. Die Rollen waren klar verteilt, jeder Punkt für die Gäste wäre ein achtbarer Erfolg.

Aber anders als erwartet, gestaltete sich der Spielverlauf ausgeglichen, beide Teams waren bemüht, Chancen aus einer stabilen Defensive zu generieren. Die Fans mussten daher bis zur 15.Minute geduldig warten, bis der Spieler mit der Nummer 21, das 1:0 für die Transistoren erzielen konnte. Die Gäste zeigten sich wenig beeindruckt, hielten dagegen und zwangen den Gegner zu unerlaubten Mitteln, der dafür eine Zeitstrafe kassierte. Diese Chance in Überzahl nutzten die Bastards nach einer sehenswerten Kombination über 3 Stationen perfekt, Martin Findeis versenkte den Puck zum 1:1 Ausgleich in den Maschen, das auch dem Zwischenstand nach dem ersten Drittel entsprach. Das restliche Spiel durch einige Fouls auf beiden Seiten geprägt. Dem Heimteam gelang dabei das Kunststück den Treffer zum 2:1 in der 32 Minute, in Unterzahl zu erzielen. Die Bastards waren zwar bemüht, den neuerlichen Gleichstand zu erzwingen, scheiterten aber immer wieder am gegnerischen Tormann oder der eigenen Disziplin. Bereits im letzten Abschnitt, fiel in 47:51 mit dem 3:1 die Vorentscheidung in diesem engen Kampf um die Punkte. Nach einer rüden Aktion musste Guschlbauer Eugen, 4 Minuten vor dem Ende, mit einer 5+20 Strafe vorzeitig unter die Dusche und nahm seinem Team damit die letzte kleine Chance,vielleicht mit einem Mann mehr auf dem Eis, das Spiel noch zu drehen.

Mit diesem 2.Sieg innerhalb weniger Tage, behaupten die Transistoren ihren Führung in der Tabelle, die sie bereits übermorgen, in ihrem nächsten Spiel, weiter ausbauen könnten. Für den EHC-Beisl Bastards jedenfalls eine ordentliche Steigerung zur ihrem ersten Spiel, zu Punkten reichte es heute aber noch nicht ganz.....

3 Spiele, 2 Siege bei einer Niederlage, 16 Volltreffer bei 9 Gegentoren - eine eindrucksvolle wenn auch durchwachsene Bilanz für den heutigen Gastgeber Gummi Eisbären, die mit Transistor Josifgrad den Vizemeister zu Gast in der ASH begrüßen durften.

Den besseren Start erwischten die Hausherren, bereits nach 120 Sekunden nutze Stephen Matthewson die erste große Tor-Chance, eiskalt zum 1:0 für die Gummi-Eisbären. Gestärkt durch die Führung, bestimmte das Heimteam das weitere Spielgeschehen, ließ dem Gegner nicht ins Spiel finden, und noch im 1.Drittel erhöhte Gerald Breitfuss mit einer sehenswerten Einzelleistung, auf 2:0. Der zweite Abschnitt war wesentlich ausgeglichener, beide Teams kämpften verbissen um jeden Puck, versuchten das Spiel unter Kontrolle zu bekommen. Anders als im 1.Drittel, war es nun aber Transistor Josifgrad, das aus ihren Chancen Kapital schlagen konnten, allerdings unter kräftiger Mithlife des Schlussmannes der Gummi's, der die Scheibe, von hinter seinem Gehäüse, unmotiviert, direkt auf das Schlägerblatt von Ruppert servierte, der in Folge keine große Mühe hatte, diesen, zum 2:1 ins leere Tor zu schieben. Der Anschlusstreffer verunsicherte das bislang souverän agierende Heimteam zunehmend, Transistor Josifgrad kam besser ins Spiel und wurde in Minute 46:04 mit dem umjubelten Ausgleichstreffer belohnt! Das letzte Dritte entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch, beide Teams kamen zu ihren Gelegenheiten, die aber zunächst nicht genutzt werden konnten. Als man bereits mit einer, dem Spielverlauf gerechten Punkteteilung rechnete, war es Transistor Josifgrad, die 50 Sekunden vor der Schlusssirene, mit einer sehenswerten Angriffsaktion, den LuckyPunch zum 2:3 Auswärtssieg landeten. Mit diesem Comeback-Sieg dürfen sich die Transistoren auch über die eroberte Tabellenführung freuen, die Gummi-Eisbären sind wohl "not amused" unter der Dusche gestanden....