Im ersten Halbfinale des unteren PlayOff waren die Gummi Eisbären klar zu favorisieren. Nur knapp ist man an einem Platz in den Top4 vorbeigeschrammt und damit die Teilnahme an der Titelentscheidung verpasst. Die Beisl Bastards, denen in ihrem letzten Spiel gegen dem direkten Konkurrenten Vienna Guards, bereits ein Remis reichte um in dieses Halbfinale vorzustoßen, waren aufgrund der Leistungen im Grunddurchgang jedenfalls der Underdog in diesem Duell. Und als die Eisbären nach nur 28 Sekunden mit einem der schnellsten Tore der Liga-Geschichte blitzartig auf 1:0 stellten, durfte man mit einem torreichen Spiel spekulieren. Es fielen insgesamt auch 8 Volltreffer, allerdings schafften es die Gäste mit einer tollen kämpferischen und taktischen Leistung, das Spiel über weite Strecken offen zu gestalten. Letztendlich durften die Gastgeber aber über einen verdienten 5:3 Sieg jubeln, und könnten im zweiten Spiel der Serie, am 16.02.2017 bereits den Aufstieg ins Finale fixieren. Oder können die Beisl Bastards an der heutigen Leistung anknüpfen und mit einer kleinen Sensation, ein drittes Spiel erzwingen?

 

Auf dem Papier sollten die Transistoren diese Serie für sich entscheiden können. Die Begegnung der beiden Teams im Grunddurchgang endete mit einem deutlichen Sieg der Hausherren. Es schien sich auch zu bestätigen, denn es waren keine 50 Sekunden nach dem Anpfiff vergangen, und schon zappelte der Puck zum 1:0 im Tor der Bärenbrüder. Dieser denkbar schlechte Start schien allerdings keine Auswirkungen auf die Moral der Gäste zu zeigen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beide Kontrahenten verschenkten keinen Zentimeter am Eis, die Schlussmänner verhinderten vorerst weitere Treffer. Kurz vor dem Ende des 1 Drittels wurde ein sehr guter Angriff der Bärenbrüder über 3 Stationen erfolgreiche zum nicht unverdienten 1:1 Ausgleich genutzt. In den verbleibenden 30 Minuten der restlichen Spielzeit konnte keine Mannschaft, trotz etlicher Chancen, einen weiteren Treffer landen und so musste das Spiel in einem Penalty-Shootout entschieden werden. Hier hatten die Gastgeber das glücklichere Ende für sich und durften sich den ersten Sieg in der Serie eintragen. Am 13.02.2017 wird in der Albert-Schultz Halle das zweite Spiel ausgetragen.........

 

Im ersten Playoff Spiel der Saison 2016/17 trafen zwei ewige Rivalen aufeinander. Im Grunddurchgang trennten sich die beiden Teams mit einem Remis, ein Resultat, dass es an diesem Abend nicht geben konnte. Die TÜV Marshals mussten mit einem recht dünnen Kader von nur 10 Feldspielern in der Partie auskommen, während die Gastgeber mit voller Stärke antreten konnten. Überraschenderweise sollte sich die numerische Unterlegenheit nicht als Nachteil erweisen, im Gegenteil, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bestimmten die Marshals über weite Strecken das Spielgeschehen und erspielten sich bis zur 46.Minute eine komfortable und verdiente 0:4 Führung. Die Walterianer steckten zwar nie auf, kamen auch zu einigen guten Gelegenheiten, scheiterten aber immer wieder an der Verteidigung und Schlussmann des Gegners. Erst in Minute 45:35 gelang LKW der erste Treffer, dem auch ein Ruck durch die Mannschaft folgte, das 2.Tor folgte nach weiteren 3 Minuten. Das Aufbäumen kam letztendlich aber zu spät und so durften die Gäste über einen 2:4 Auswärtserfolg jubeln und in der "best of three" Serie vorlegen. Bereits kommenden Montag könnten die Marshals in ihrem Heimspiel alles klar machen, oder LKW-Walter mit einem Away-Sieg ein entscheidendes drittes Spiel erzwingen......

Im letzen Spiel des Grunddurchganges standen sich am Wiener Heumarkt bei winterlichen -8 Grad, Transistor Josifgrad und der EHV Bärenbrüder gegenüber. Die Gastgeber hatten die Chance, mit eine Sieg, Platz 1 in der Tabelle zu fixieren, während für die Bären der vierte Platz bereits vor dieser Partie feststand. Vom Start weg übernahmen die Transistoren das Spielgeschehen, waren die aktiver Mannschaft und suchten den Erfolg in der Offensive. In den ersten 20 Minuten konnten die Bärenbrüder mit viel Einsatz dagegenhalten, hielten ihren Kasten und damit die Partie offen. Im 2.Drittel waren bereits wieder 10 Minuten vorbei, als die Gäste in einem Konter, ganz entgegen dem Spielverlauf, eiskalt eine Chance, zur 0:1 Führung nutzten. Die Transistoren zeigten sich allerdings unbeeindruckt, denn der Jubel war kaum verhallt, als nur 30 Sekunden später, der Puck zum 1:1 Ausgleich im Netz zappelte. Mit der 2:1 Führung, nur 90 Sekunden später, war das Spiel vom Ergebnis her komplett gedreht. Dieser Doppelschlag zeigte bei den Bären auch Wirkung, man verlor etwas die Zuordnung, war viel mit Abwehrarbeit beschäftigt und schaffte es nicht mehr, die notwendigen Chancen zu erarbeiten um dem Spiel noch eine Wende geben zu können. Ein schneller Treffer im Schlussdrittel zum 3:1, war die endgültige Vorentscheidung für den Gastgeber, das Tor zum 4:1 bedeutete auch den Endstand in diesem Spiel.

Mit diesem verdienten Erfolg sicherte sich Transistor Josifgrad Platz eins im Grunddurchgang und das Heimrecht in den PO-Serien. Für den EHV-Bärenbrüder gilt es die Lehren aus dieser Begegnung zu ziehen, heißt doch der Halbfinal-Gegner wieder Josifgrad, wobei wohl eine Steigerung erforderlich sein wird, wenn man die Serie offen gestalten möchte.........

Für beide Teams ging es in ihren jeweils letzten Grunddurchgangsspiel nur noch um das Festigen der aktuellen Platzierung. Diese Aufgabe schien für die Stock City Oilers dringlicher zu sein, als für den Gegner, die mit einem Blitztor überfallartig, nach nur 24 Sekunden mit 1:0 in Führung gehen konnten. Auf in Folge präsentierten sich die Gastgeber, bei eisigen -10 Grad, aktiver und spielfreudiger. Die logische Folge waren weitere Treffer zum 3:0 noch in den ersten 20 Minuten. Mit dem vierten Erfolg in Minute 27 schien auch bereits die Vorentscheidung zugunsten der Stockerauer gefallen gefallen zu sein. Der EH-Fanatik konnte zwar 5 Minuten vor Ende des 2.Abschnitts zum ersten mal anschreiben und auf 1:4 verkürzen, zu viel mehr reichte es nicht. Die spielfreudigen Oilers hatten an diesem Abend Lust auf mehr, und legten gleich vier weitere Tore im letzten Drittel drauf. Der zweite Treffer der Favoritner kurz vor dem Ende der Partie war nur noch Ergebniskosmetik. Letztendlich durften die Fans über einen souveränen 8:2 Heimerfolg ihrer Mannschaft jubeln, während der EH-Fanatik mit dieser unerwartet hohen Niederlage, die Chance, Platz 1 im Grunddurchgang zu fixieren, verpasste. Damit wird die endgültige Entscheidung der Reihung über Platz 1+2 im letzten Spiel fallen......