Das letzte Viertelfinale lautete Stock City Oilers gegen den EHC Muskrats - Ein Duell mit Tradition in der kultigen Heimstätte der Stockerauer "Eisgrube"!

Mit einem raschen Tor zum 0:1 in der 3 Minute, legten die Gäste den besseren Start auf das Eis. Als 90 Sekunden später Markus Schwarz seine erste Strafe in diesem Spiel absitzen musste, nutzte Malle Fabian diese Überzahlchance eiskalt und erzielte in Minute 4:40 bereits das 0:2. Mit diesen 2 Gegentreffern standen die Oilers vor heimischer Kulisse bereits früh unter Druck, versuchten den Dämpfer zu verdauen, agierten aber offensiv zu harmlos. Im Gegenteil, eine weitere Strafe in der 14 Minute sollte sich ein zweites mal an diesem Abend als schwerwiegender Fehler erweisen. Nur 30 Sekunden benötigten die Muskrats um den numerischen Vorteil in ein weiters Tor zum bereits 0:3 umzumünzen. Mit diesem Zwischenergebnis trennte man sich in die erste Drittelpause. Der zweite Abschnitt erinnerte an den Spielbeginn, Stockerau haderte mit der Disziplin nahm nach einem weiteren strafwürdigen Vergehen, die nächste Unterzahl in Kauf und wurde prompt mit dem 0:4 beinhart bestraft. Der nächste Treffer nur 3 Minuten später, stellte die Weichen für die Muskrats endgültig auf Sieg. Nach 40 Minuten stand ein klares 0:5 für die Gäste auf der Anzeigetafel. Im letzten Drittel waren gerade mal 2:11 gespielt als Landerl Lukas den Score sogar auf 0:6 schraubte. Für die Heimmannschaft blieb nur noch der späte Ehrentreffer 3 Minuten vor dem Ende. Die Gäste gaben sich mit dem Ergebnis zufrieden und fuhren einen in dieser Höhe überraschenden Sieg nach Hause und durften über die Halbfinal-Qualifikation jubeln. Für Stockerau und seine Fans endete mit dieser bitteren Niederlage die NNHL-Saison 2015/16.

 

 

Im 3.Viertelfinale kam es zum Gipfeltreffen zweier "Gründerväter" der NNHL in der Eisarena Wolkersdorf - Die Begegnung der Beiden in der Regular Season war eine ganz enge Kiste, einen ähnlichen Verlauf durfte man in dieser PO-Begegnung erwarten!

Beide Teams starteten von Beginn weg im Playoff-Modus, das erste Drittel war von Strafen geprägt, gleich 8 Vergehen wurden mit nicht weniger als 38 Minuten Bankstrafen geahndet. Da blieb gar keine Zeit um den eigentlichen Zweck des Spieles zu erfüllen, nämlich Tore zu erzielen! Das sollte sich im zweiten Abschnitt ändern, es ging zwar munter mit regelmäßig ausgesprochenen Strafzeiten weiter, aber der EH Fanatik verstand es, innerhalb von 10 Minuten, seine generierten Chancen zu 3 Volltreffern zu nutzen. Die Marshals hatten in dieser Phase Nichts entgegenzusetzen und mussten mit diesem 0:3 Zwischenstand, auf eigenem Eis, die letzte Pause antreten. Als die Gäste in der 43.Minute, durch Sumer Christian das Ergebnis 0:4 hinaufschraubten, schien die Vorentscheidung bereits gefallen zu sein. Die Gastgeber zeigten sich ob des deutlichen Rückstandes trotzdem kämpferisch und als Team geschlossen, an diesem Abend sollte das allerdings zu wenig sein. Der EH Fanatik hielt seinen Kasten sauber, konnte noch durch 2 weitere Treffer in der Schlussphase den deutlichen Endstand von 0:6 fixieren und über den Aufstieg ins Halbfinale jubeln. TÜV Marshals musste sich für diese Saison von seinen Fans verabschieden und wird die Meisterschaft 2015/16 als Fünfter beenden.

Geprägt wurde dieses Spiel durch insgesamt 71 Strafminuten die dem Spielfluss nicht unbedingt förderlich waren und einem Hattrick von Sumer Christian, der sein Team damit auf die Siegerstraße führte. Im Halbfinale wartet auf den EH Fanatik mit dem EHV Bärenbrüder die nächste Aufgabe..........

 

Die Sunblockers mussten in ihrem Viertelfinale in die Höhle des Löwen - Nahm man die Ergebnisse des Grunddurchgangs als Grundlage der Kräfteverhältnisse, sprach alles ganz klar für die Transistoren. Aber im Eishockey wird in einem Playoff von Null gestartet. Entsprechend gespannt durfte man den Verlauf der Partie entgegensehen....

Die Gastgeber legten den programmgemäßen Blitzstart auf die Platte, erzielten innerhalb von 4 Minuten 2 Treffer und stellten früh die Weichen auf Erfolg. Die Sunblockers, die noch dazu mit einer recht dünnen Kaderdecke zurechtkommen mussten, steckten allerdings nicht auf, hielten mit viel Einsatz dagegen und konnten bis zur 20.Minute die Partie offen gestalten. Die Bemühungen blieben unbelohnt, denn Martin Stich konnte noch vor der ersten Sirene mit einer gelungenen Einzelleistung den Spielstand auf 3:0 hochschrauben. Nach der Pause zeigte sich ein anderes Bild, die Gäste warfen Mann und Maus nach vorne und zwangen den Gegner, mit vermehrt unerlaubten Mitteln zu agieren. Insgesamt 5 mal durfte ein Spieler der Transistoren auf der Strafbank Platz nehmen. Diesesmal wurde der Einsatz der Gäste belohnt und in Tore umgesetzt. Dem ersten Tor zum 1:3 durch Endri Bakiri folgte 10 Minuten später sogar der Anschlusstreffer zum 2:3. Allerdings währte die Freude darüber nicht lange, den der Favorit antwortete prompt und konnte mit Justin Carnahan den 2-Torevorsprung wieder herstellen. Im letzten Abschnitt merkte man den Kräfteverschleiß der Sunblockers - Transisitor Josifgrad spielte nun sehr konzentriert und zielstrebig, ließ nicht mehr viel Möglichkeiten des Gegners zu und erzielte seinerseits noch 4 weitere Treffer zum letztendlich deutlichen 8:2 Endstand. Für die Sunblockers ist die laufende Premierensaison in der NNHL, mit dieser Niederlage zu Ende, aber man durfte sich immerhin mit dem Teilerfolg, das 2.Drittel dieses Spieles mit 1:2 gewonnen zu haben, trösten. Mit Sicherheit ein Achtungserfolg und die weitere Bestätigung, dass sich dieses Team zum Ende der Meisterschaft ordentlich steigern konnte. Die Transistoren haben nach dem Erfolg den Grunddurchgang gewonnen zu haben, das nächste Zeichen gesetzt und ziehen souverän ins Halbfinale ein. Welcher Gegner dort am Eis stehen wird, entscheidet sich in den kommenden 2 Tagen mit den Ergebnissen der letzten beiden Viertelfinal-Partien!

 

Die Playoffs starteten mit dem ersten Viertelfinale EHV Bärenbrüder gegen den Lokalrivalen LKW Walter. Allerdings mussten sich beide Teams und die mit 37 Zuschauern "gefüllte" Halle mit einer 10 minütigen Spielverzögerung abfinden. Grund war ein Ausrüstungsproblem, mit dem der Tormann der Gastgeber zu kämpfen hatte.

Um 19:25 erfolgte dann der Anpfiff der Partie, die vom Start weg hart umkämpft war. Das erste Drittel wurde durch Strafen auf beiden Seiten geprägt, man war bedacht sowenig als möglich Chancen zuzulassen um nicht in Rückstand zu geraten. Diese Taktik schien zu funktionieren, resultierte aber ein einem 0:0 Remis nach 20 Minuten. Auch in den ersten 10 Minuten des zweiten Abschnittes änderte sich an der Charakteristik wenig, es wurde um jede Scheibe hartnäckig gerungen. Mit der Fortdauer des Spieles konnten sich die Bären aber stetig spielerische Vorteile und Chancen erarbeiten. Das Bemühen wurde in der 31 Minute belohnt als Alexander Schultes nach Vorlagen von Markus Göbl und Dominik Mattl, das Spielgerät über die Torlinie zum 1:0 für die Bärenbrüder drücken konnte. In Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Es waren allerdings wieder die Gastgeber, die 7 Minuten nach dem Führungstreffer, aus einem Getümmel vor dem gegnerischen Tor, am schnellsten reagierten und durch Andre Grossberger nach Assist der Nummer 93 den Score auf 2:0 hochschrauben konnten. Dabei blieb es nach 40 Minuten. Der Auftakt in den letzten Spielabschnitt begann mit einem Paukenschlag, als Florian Rieder nach einem gelungenen Spielzug den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte und sein Team wieder ins Spiel brachte. Die nachfolgenden Anstrengungen der Walterianer nachzusetzen um den Ausgleich zu erzwingen scheiterten an einer sehr guten Defensivleistung der Heimmannschaft. Im Gegenteil, Dominik Wutzl wurde in Minute 45:48 die Scheibe ideal auf die blaue Linie serviert, nahm sich ein Herz und knallte das Spielgerät, für den Tormann der Gäste unhaltbar ins rechte ober Eck zum vorentscheidenden 3:1 für den EHV Bärenbrüder. LKW Walter war jetzt gezwungen noch offensiver zu agieren, wurden aber immer wieder recht geschickt bereits im Spielaufbau gestört. Die souveräne Leistung des Bären-Goalies trug ebenfalls wesentlich dazu bei, dass sich an diesem Zwischenstand nichts mehr ändern sollte.

Am Ende stand ein verdienter 3:1 Sieg der Gastgeber auf der Anzeigetafel, die sich über den Einzug ins Halbfinale freuen dürfen. Für die Walterianer bedeutet diese Neiderlage, das frühzeitige Saisonende!

 

Am letzten Spieltag lud Transistor Josifgrad den EHC-Muskrats auf neutraler Eisfläche am Wiener Heumarkt zum Duell. Die Transistoren hatten die Chance mit einem Sieg den Grunddurchgang 2015/16 als Sieger zu beenden und sich das Heimrecht für die Playoffs zu sichern. Für die Muskrats hatte das Spiel weniger Bedeutung, weil gleich wie die Begegnung enden sollte, der aktuell 5.Platz in der Tabelle bereits zementiert war. Entsprechend motiviert starteten die Gastgeber in den ersten Abschnitt und durften bereits nach 97 Sekunden das erste mal jubeln. Wer anders als das Traumduo Betak/Schrems scorten zur 1:0 Führung. In dieser Tonart sollte es weitergehen, die Nummer 74 erzielte bis zur 16 Minute einen lupenreinen Hattrick und brachte damit sein Team auf die Siegerstrasse. Mit diesem beruhigenden Zwischenstand endete das erste Drittel, was sich im zweiten Abschnitt mangels weiterer Treffer nicht ändern sollte. Im 3 Drittel waren 12 Minuten gespielt als wieder die beiden Protagonisten eiskalt ihre Chance nutzen und das endgültig vorentscheidende Tor zum 4:0 erzielten. Der Ehrentreffer der Muskrats durch Isep Andreas, hatte nur für den Heimgoalie Konsequenzen, weil damit sein mögliches Shut out ins Wasser fiel.

Der Schlusspfiff besiegelte das 4:1 für die Transistoren, die mit diesem überzeugenden Erfolg, nicht nur ihre aktuelle Hochform bestätigten, sondern gleich in ihrer NNHL-Prämierensaison den Grunddurchgang gewinnen konnten!

Alle Spiele in der regulären Saison sind damit beendet, die Positionen endgültig bezogen und die Meisterschaft geht in die heißeste Phase, den Playoffs, die bereits am kommenden Mittwoch eröffnet werden!