Letzte Chance für die TÜV-Marshals im Rennen für die PO-Qualifikation, es musste ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten eingefahren werden um noch die Chance am Leben zu erhalten, dieses Ziel zu erreichen. Entsprechend motiviert starteten die Gastgeber in diese für beide Teams so wichtige Partie. Die Belohnung für die Bemühungen ließ nicht lange auf sich warten, denn Robert Seidling brachte seine Mannschaft nach Zuspiel von Roland Strubinsky mit 1:0 in Führung. Mit diesem Vorsprung im Rücken agierte TÜV-Marshal abgeklärt und in der 21.Minute war es abermals die Nummer 91 nach Asisst von Niki Resch, der auf 2:0 nachlegen konnte. Mit diesem Zwischenergebnis ging es auch in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt legte Sockerau einen Zahn zu, und konnte in Folge das Spiel offener gestalten. Es sollte sich auszahlen - die Oilers konnten in 45:30 mit Gregor Musil nach einer Einzelleistung, den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen. Weitere Tore sollten in diesem intensiven Spiel nicht mehr fallen. Den unrühmlichen Höhepunkt setzte der Schlussmann der Gäste, als er in Minute 55 wegen eines unkorrekten Körperangriffes ein 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte. Die anschliessende Diskussion ob der Strafe, und der zusätzlichen Zeit, die der Ersatztormann zum Umziehen brachte, hatte die Folge, dass die geplante Spielzeit von 3x28 Minuten nicht eingehalten werden konnte. Der Schiedsrichter pfiff damit um 68:02 die Partie ab, und TÜV-Marshals durften einen 2:1 Heimsieg in ihrem letzten Grunddurchgangsspiel bejubeln. Mit diesen 2 Punkten gelang auch der zwischenzeitliche Sprung auf den 4.Platz der Tabelle, der die PO-Qualifikation bedeuten würde. Für die Oilers bedeutet diese Niederlage allerdings keinen Beinbruch, hat man doch noch ein Spiel zu absolvieren, und damit die Möglichkeit den heutigen Gegner noch aus der Finalserie zu werfen. TÜV-Marshals bleibt nur das Warten bis zum 21.02.2015, an diesem Tag treffen die Oilers in ihrem letzten Spiel auf den EHV-Bärenbrüder, der zwar bereits aus dem PO-Rennen ist, aber das Zünglein an der Waage sein könnte........für Spannung ist jedenfalls gesorgt, und es wäre nicht weiter verwunderlich, wenn die Cracks der Marshals, als Fan der Bären, in Stockerau zahlreich erscheinen würden! ;-)

LKW-Walter empfing den EHC-Muskrats im Nachtrag des 19.Spieltages, zum Showdown um die PO-Qualifikation. Dei Walterianer benötigten in jedem Fall einen Sieg um noch rechnerische Chancen zu wahren, in die Top4 zu stürmen. Für die Muskrats wiederum würde ein doppelter Punktegewinn die sichere Teilnahme der Finalspiele bedeuten. Man merkte beiden Teams die Brisanz und Bedeutung der Begegnung an, man agierte vorsichtig und legte besonderen Wert auf die Defensive. Erst in der 16.Minute des ersten Drittels konnte Alexander Lindner nach Vorlagen von Florian Krautzer und Oliver Ladstätter eine der bisherigen, wenigen Chancen nutzen und zum 0:1 für die Gäste einschiessen. Mehr sollte in den ersten 20.Minuten auch nicht mehr passieren. LKW Walter war nun gefordert, und erarbeitete sich im 2.Abschnitt einige Möglichkeiten, die allerdings nicht zum Erfolg genutzt werden konnten. Im Gegenteil, die Muskrats legten in der 25.Minute mit Lukas Landerl nach schöner Vorlage von Barbara Piller zum 0:2 Zwischenstand nach. Mit dem Rücken zur Wand warfen die Walterianer alles nach vorne und konnten tatsächlich in Minute 27:22 durch Sebastian Salomon nach Assist von Robert Kula den 1:2 Anschlusstreffer erzielen. Mehr sollte an diesem Abend für die Gastgeber aber nicht mehr zu holen sein. Mit dieser Niederlage wird die NNHL-Saison für LKW-Walter nach ihrem letzten Spiel gegen Tulln am 25.02.2015 überraschend zu Ende sein. Der EHC-Muskrats setzt sich mit dem Auswärtssieg, trotz noch 2 ausstehender Spiele, auf den bereits jetzt, gesicherten 2.Tabellenplatz, und darf für die Playoffs planen.

Der Grunddurchgang geht in die entscheidende Phase um die Qualifikation für die Playoffs. Die Marshals brauchen dringend Punkte um die Chance noch am Leben zu erhalten, auch in der PO-Phase der NNHL dabei zu sein. Für LKW Walter lief es in den letzten Wochen alles Andere als zufriedenstellend. Nach der zu Saison-Beginn so souveränen Vorstellung und langer Zeit an der Tabellenspitze, verlor man etliche Spiele und wurde langsam durchgereicht. Deshalb galt auch für LKW absolute Punktpflicht in dieser Partie. Also für Spannung und Dramatik war gesorgt, entsprechend legten beide Teams mit ordentlichem Tempo los. Die Marshals erwischten dabei den besseren Start und Andreas Weiss erzielte in Minute 03:21 nach Vorlage von Daniel Opavsky das 1:0 für den Gastgeber. Die passende Antwort von LKW-Walter folgte 3 Minuten später, als Sebastian Salamon eine Vorlage von Stefan Rieder zum 1:1 Ausgleich verwerten konnte. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Eine davon nutze in der 20.Minute Christian Diewald zur neuerlichen Führung für die Marschals. Mit diesem 2:1 Zwischenstand endete auch der erste Abschnitt. Im zweiten Drittel waren es wieder die Walterianer, die den Spielverlauf bestimmten und auf der Spieluhr stand 30:00 als Johannes Wüger einen sehenswerten Angriff zum abermaligen 2:2 nutzen konnte. Wieder wogte die Partie hin und her, man spürte bei beiden Teams die Wichtigkeit dieser Begegnung an. In Minute 38 war es dann soweit, Robert Seidling wurde von Roman Göbel optimal bedient und verwertete noch im 2.Driittel, eiskalt zum 3:2 für den Gastgeber. An der Charakteristik des Spieles änderte sich auch in den folgenden Minuten im letzten Abschnitt nicht viel. LKW-Walter war bemüht den Ausgleich zu erzielen, die Marshals agierten geschickt aus der Defensive und suchten im Konter ihr Heil. Diese Taktik sollte sich in der 64.Minute als goldrichtig erweisen, denn Roland Strubinsky sagte danke an Robert Seidling für ein genaues Zuspiel und erhöhte die Führung für das Heimteam auf 4:2. Das sollte auch bereits die Vorentscheidung gewesen sein. Die Walterianer liefen dem Rückstand hinterher, konnten aber nicht mehr zulegen. Den Schlusspunkt des Abends setzte schliesslich Bernhard Horvath mit seinem 1.Treffer in dieser Partie, zum verdienten 5:2 für den TÜV-Marshal. Mit dem Schlusspfiff durfte das Heimteam über 2 gewonnen Punkte jubeln und die Hoffnung am Leben erhalten, vielleicht noch einen Top4-Platz und die damit verbundene PO-Chance, zu erreichen. Für den LKW-Walter eine weitere herbe Niederlage, die das Team vorerst auf den vorletzten Platz in der Tabelle rutschen ließ. Die PO-Chance lebt noch, allerdings wird man dazu wohl die Hilfe der Konkurrenz benötigen, hat man doch noch die schwere Aufgabe, gegen den Ligaprimus Tulln antreten zu müssen. Die Spannung in der Liga steigt jedenfalls kontinuerlich an, bald werden wir wissen, wer die glücklichen PO-Teilnehmer sein werden......

Während es für den EHC-Tulln bereits nur noch darum ging, welchen Platz man in den Top4 belegt, wäre ein Sieg für die Bären die letzte Möglichkeit gewesen um noch theoretische Chancen auf die PO-Teilnahme zu wahren. Entsprechend motiviert starteten die Gastgeber auch in die Partie. Als Taucher Armin in der 3.Minute wegen Hakens in die Kühlbox mußte, eröffnete sich für den EHV die Chance in Überzahl Akzente zu setzen. Es sollte allerdings nichts Zählbares dabei herausschauen, im Gegenteil, die Tullner nahmen Fahrt auf und waren mit einem Mann weniger am Eis, gefährlicher als der Gegner. Wieder mit gleicher Stärke erhöhte sich der Druck zusehends und in Minute 6:20 erzielte Marius Schorer nach Zuspiel von Adrian Burry die verdiente 0:1 Führung für Tulln. In den nächsten 12 Minuten hatten die Bären alle Hände voll zu tun, um den Gegner an weiteren Torerfolgen zu hindern. Selbst konnte man nur wenige Chancen kreieren, die allerdings allesamt zu harmlos abgeschlossen wurden und den Tormann der Tullner nicht in Verlegenheit bringen konnten. Ein Fehler in der Rückwärtsbewegung der Bärenbrüder, eröffnete den Tullnern 1 Minute vor der ersten Pausensirene, ein gute Break-Chance, die sich Adrian Burry nicht nehmen ließ und eiskalt zum 0:2 für die Gäste abschloss. Mit diesem Zwischenstand endete das 1.Drittel. Nach Wiederbeginn war keine Minute gespielt, als Georg Draper die Scheibe nach einem Aufbaufehler der Bären abfangen konnte und Marius Schorer, mit einem genauen Zuspiel, optimal auf die Reise schickte, der wiederum die Defensive des Gegners umkurvte und das Spielgerät unhaltbar zum bereits 0:3 für Tulln in die Maschen setzte. Mit dem Rücken zur Wand versuchte der EHV-Bärenbrüder sich endlich ins Spiel zu kämpfen, konnte seine Abwehr stabilisieren und einige Chancen erarbeiten. Die weiterhin vorhandene Abschlussschwäche machte die Bemühungen allerdings vorerst zu nichte. Tulln wiederum agierte von hinten heraus souverän und setze immer wieder gefährliche Angriffe, von denen einer in 35:42 durch Matthias Hagl, nach Assist von Sebastian Winkler, eiskalt zum 0:4 verwertet wurde. Die Restzeit des zweiten Drittels verlief ereignislos. Im letzten Abschnitt waren 3:36 gespielt, als Taucher Armin nach Vorlage der Spieler 32 und 40 zum endgültig vorentscheidenden 0:5 nachlegen konnten. Die Bären zeigten trotzdem Moral, konnten in der Folge ihr Spiel konsolidieren und zumindest dieses Drittel offen halten. Die Bemühungen wurden auch belohnt, als Jürgen Silberbauer nach Zuspiel von Dominik Sutter, in Minute 50, den ersten Treffer zum 1:5 für das Heimteam erzielen konnte. Mehr sollte an diesem Abend aber nicht mehr drinnen sein, das Spiel endete mit einem klaren und auch verdienten Sieg der Gäste. Damit brachte dieser Spieltag 2 Entscheidungen, dem EHC-Tulln fehlt nur noch ein Punkt aus deren 2 verbleibenden Spielen, um den 1.Platz in der Liga zu fixieren, sind aber bereits jetzt, im schlechtesten Fall Zweiter im Grunddurchgang. Der EHV-Bärenbrüder wird in seinem 1.Ligajahr, definitiv die Playoffs nicht mehr erreichen können.

Mit nur 9 Feldspielern musste der EH-Fanatik, in seinem 12 und letzten GDG-Spiel nach Stockerau, um gegen die Oilers zu bestehen, die man im Hinspiel mit 4:2 besiegen konnte. Für beide Teams waren Punkte Pflicht um die PO-Qualifiaktion in Reichweite zu behalten. Nur 1:56 nach Anpfiff musste schon der erste Spieler der Gastmannschaft wegen Beinstellens in die Kühlbox. Es sollte nicht die letzte Strafe sein, es folgten noch 5 weitere, davon alleine 3 für Christian Karle von den Fanatiks. Keine gute Strategie des Teams mit diesem dünnen Kader 8 Minuten in Unterzahl spielen zu müssen. Allerdings konnten die Stockerauer die Powerplays allesamt nicht nutzen und man trennte sich nach 20 Minuten mit 0:0. In der 27.Minute des 2.Abschnitts konnten die Gastgeber durch Michael Vrtal nach Vorlage der Spieler 32+66 den verdienten Treffer zur 1:0 Führung erzielen. Keine 4 Minuten später legte Markus Schwarz den Treffer zum umjubelten 2:0 nach. Die Gäste hatten vorerst nichts entgegenzusetzen sondern schwächten sich mit 2 weiteren Strafen zusätzlich, die der Gegner aber nicht nutzen konnte. Es blieb bei der 2:0 Führung für Stockerau nach 40 Minuten. Der EH-Fantik war nun gefordert, und entsprechend wurde agiert, denn gleich zu Beginn des 3.Drittel gelang Thomas Vaczi nach Vorlage von Markus Kammerer und Bernhard Victorin in Minute 42 der Anschlusstreffer zum 1:2. Jetzt spürte man den Ruck im Team der Gäste, die nun deutlich aktiver spielten und Druck erzeugen konnten, und dass mit Erfolg. Die Oilers mussten eine Strafe nehmen und dier EH-Fanatik nutze diese Möglichkeit mit einem Mann mehr auf der Platte, eiskalt - Das selbe Trio, dass schon den Anschlusstreffer erzielen konnte markierte in 45:35, den zu diesem Zeitpunkt, verdienten 2:2 Ausgleich. Die Freude der Gäste wahrte aber nicht lange, als wiederum 2 Minuten später Michael Swoboda die erneute Führung zum 3:2 für Stockerau scorte. Die kurze Hoffnung der Fanatiks, das Spiel womöglich zu drehen, war dann weitere 2 Minuten später endgültig dahin, als Michael Swoboda mit seinem 2.Treffer an diesem Abend den Endstand von 4:2 herstellte. Die Oilers setzen sich mit diesem Erfolg bei noch 2 ausstehenden Spielen auf Platz 4 der Tabelle und können die PO-Qualifiaktion noch aus eigener Kraft erreichen. Der EH-Fanatik hat seinen GDG beendet und thront mit 12 Punkten aus 12 Spielen vorerst am 2.Platz und muss nun die restlichen Ergebnisse der Konkurrenz abwarten in der Hoffnung unter den Top 4 zu bleiben, wobei man im schlechtesten Fall auf den undankbaren 5.Platz abrutschen könnte.